Endlich Feierabend und jetzt würde ich gerne einen guten Film oder eine Serie schauen, wenn nur nicht ständig diese Werbung wäre… dass nervt Total! Die Werbung hat ja ihre Vor- und Nachteile, ohne Werbung hätten wir keine Ahnung was es neues gibt oder was verbessert wurde. Ich finde Werbung ganz gut. Aber wenn ich gerne einen gemütlichen TV Abend verbringen möchte, dann will ich den vollkommen geniessen. Dafür gibt es richtig gute Streaming Dienste, nur welcher ist der Beste für mich? 

Aus diesem Grund habe ich die verschiedenen Anbieter für euch getestet und die wichtigsten Infos zusammengesucht:
Quelle: https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article170837345/So-finden-Sie-den-Streaming-Dienst-der-zu-Ihnen-passt.html

Amazon Prime

Amazon Prime Instant Video ist Teil des „Prime“-Services und hat damit die ehemalige Lovefilm-Tochter abgelöst. Allerdings gibt es bei Angebot und Preis zunächst etwas undurchsichtige Unterschiede: Der Dienst gliedert sich in Prime Instant Video, Instant Video und das klassische Verkaufssortiment. Die echte Film- und Serienflat zum sofortigen Abruf gibt es nur mit Amazon Prime Instant Video. Für 69 Euro im Jahr (oder 5,75 Euro im Monat) erhalten Kunden neben dem bekannten Lieferservice von nun an auch einen unbegrenzten Zugriff auf einen beachtlichen Film- und Serienkatalog. Seit Kurzem kann der Dienst auch unabhängig von der Prime-Jahresgebühr separat und auf Monatsbasis gebucht werden.

Maxdome

Über „Deutschlands größte Online-Videothek“ verfügt nach eigenen Angaben der Anbieter Maxdome, der zur Pro-Sieben-Sat.1-Gruppe gehört. Maxdome kann dabei auf einen reichhaltigen Fundus an Selbstproduziertem zurückgreifen, hinzu kommt einschlägig lizensiertes Material. Der Dienst arbeitet mit etlichen Herstellern von TVs und Set-Top-Boxen zusammen. Entsprechend können Zuschauer das Angebot sowohl auf dem PC als auch auf mobilen Endgeräten (iPhone und Windows Phone) und diversen Konsolen nutzen. Das Tarifmodell ist ähnlich wie bei Amazon eine Mischung aus klassischem Einzelabruf und reiner On-Demand-Flatrate. Für den Einzelabruf stehen Nutzern etwa 300 Serien, 160 Dokus und mehr als 15.000 Spielfilme zur Verfügung. Die Preisspanne liegt hier je nach Video zwischen 0,49 Euro und 5,99 Euro pro Abruf. Den Flatrate-Tarif mit deutlich eingeschränkterer Film- und Serienauswahl gibt es für 7,99 Euro im Monat.

Videoload

Anders als Watchever oder Sky Snap ist Videoload nicht als Flatrate konzipiert, man zahlt stattdessen wie bei Apple für jeden Verleih oder Kauf einzeln. Das vergleichsweise aktuelle und dichte Sortiment – bestehend aus rund 7.000 Titeln inklusive aktueller Serien – bezahlt man aber mit teils happigen Gebühren: Für die meisten HD-Titel werden 3,99 Euro pro Ausleihe fällig. Ab nur zwei ausgeliehenen Titeln im Monat fährt man also mit Flatrates günstiger – die meisten Filmfreunde werden da nicht lange rechnen müssen.

Dafür ist das Angebot vergleichsweise gut. Serienhits wie „House of Cards“ oder „Mad Men“ stehen ebenso zum Abruf bereit wie erfolgreiche Streifen wie Fast & Furious 7 oder Ex Machina. Zur Wiedergabe auf dem Fernseher bietet die Telekom einen Receiver an, daneben gibt es eine Kooperation mit Samsung und LG sowie die Möglichkeit, das Angebot an Desktop- und Mac-Computern zu nutzen. Eine Unterstützung für Smartphones gibt es nicht.

Netflix

Netflix ist der Weltmarktführer in Sachen Video-Streaming on Demand. Nach Ablauf des Probemonats werden erstmals Gebühren fällig, allerdings lässt sich Netflix monatlich kündigen. Bezahlen könnt ihr mittels Kreditkarte, Bankeinzug oder Paypal. Die Preise beginnen bei 7,99 Euro im Monat. Dafür lassen sich Filme in Standard-Auflösung auf maximal einem Gerät anschauen. Wer auf HD-Auflösung nicht verzichten will, der muss seit Kurzem 9,99 Euro im Monat zahlen, kann dafür aber auch auf zwei Geräten parallel Filme und Serien aus dem Netflix-Fundus anschauen. Für 13,99 Euro kommen Nutzer in den Genuss von Ultra-HD-Auflösung und dürfen auf maximal vier Geräten gleichzeitig Inhalte streamen.

Sky Ticket

Der Bezahlsender Sky hat sein eigenes Video-Streaming-Angebot grundlegend überarbeitet. Mit Sky Ticket (ehemals Snap) werden neben aktuellen Serien-Highlights wie „Game of Thrones“ nun auch Blockbuster wie „The Revenant“ und Bundesliga-Fußball gezeigt. Zwar gibt es das Angebot ohne langfristiges Abo, ab zehn Euro im Monat mit flexibler Kündigung, allerdings muss jedes Paket – Entertainment, Cinema und Supersport – vom Nutzer separat gebucht werden. Das kann Vorteile haben, sorgt aber auch für eine starke Fragmentierung. Das Serien- und Filmangebot von Sky Ticket ist insgesamt mehr auf Exklusivität denn auf Quantität ausgerichtet. Die Preise sind mit 9,99 Euro für das Serien-, und 14,99 Euro für das Filmangebot happig. Einen Offline-Modus bietet Sky im Unterschied zum Vorgänger Snap nicht mehr an.

iTunes

Zwar ist eine Film- und Serienflat von Apple erst im nächsten Jahr wahrscheinlich, doch auch das Pay-per-View-Angebot kann sich sehen lassen. Der große Pluspunkt: Der mächtige und fast schon historisch gewachsene iTunes-Katalog mit mehr als 12.000 Filmen und Serien. Sie können vom Nutzer beim Einzelkauf unbegrenzt oder auf Leihbasis bis zu 30 Tage lang abgerufen werden. Dem Vorteil der großen und aktuellen Auswahl sowie der hohen Tonqualität steht allerdings der Nachteil des Preises gegenüber: Mit schätzungsweise 15 Euro für einen Kauffilm in HD zahlen Nutzer hier in der Regel mehr als für den klassischen Erwerb einer Blu-ray-DVD im Handel. Der Preis für Leihfilme variiert zwischen 0,99 Euro und 4,99 Euro.

Zur Nutzung des Angebots sind Film- und Serienfans wie üblich auf iTunesangewiesen. Dafür lässt sich das Sortiment aber auf Desktop-PCs sowie iPhone und iPad nutzen. Wirklich zweckmäßig dürfte die Nutzung aber erst in Kombination mit der Set-Top-Box Apple TV sein. Darüber können die Besitzer das gesamte iTunes-Portfolio abrufen und nutzen. Inzwischen gibt es zudem native Watchever- und Netflix-Apps für Apple TV, sodass man über Umwege zu einer echten (und günstigeren) Video-Streaming-Flatrate kommt.